Vereinsreise 15.08.2014: München

10. Oktober 2014

theaterreise2014Am Freitag, 15. August sind wir um acht Uhr mit dem schönen und bequemen EUROBUS losgefahren!
Wir alle, mehr oder weniger munter, waren bis zum Kaffee-Halt ziemlich still.
„Jeh gäu, Guggi Käthi, bis mier dert gwüsst hei, wo mier chöi äs Tee zwägbraue" (mir sin'is vor cho wie zwöi vo Geschter!)
Das regnerische Wetter, leider nicht gerade nach Wunsch, konnte unsere Laune aber nicht vermiesen.

Mittags gut in München angekommen. Nach dem Zimmerbezug im Hotel „Drei Löwen" erwartete uns ein imposantes Erlebnis im Bayern-München-Stadion. Selbst Nicht-Fussball-Fans kamen ins Staunen. Die sehr interessante Führung ergab Einblicke, wie sie kaum Jemand erwartet hat. Grandios!

Abends im Restaurant „Ratskeller". Das Essen war gut und das Separee-Sääli ideal für uns, denn es wurde für uns ja noch sehr lustig. Was gab es schon wieder??? Ah ja, zum Verdauen einen „Bäzi". Pfui!!, der hat nicht gemundet, aber sicher desinfiziert. Schliesslich machten sich drei unserer Frauen mit „meinem" Hochzeitstag einen Scherz, sogar der Kellner half mit und brachte mir

„eine singende Hochzeitstorte und ein Stück Kuchen mit Kerze..."

Das Gaudi endete mit riesengrossem Gelächter.

Unser freier Ausgang am Samstagmorgen ging für uns Frauen fast zu schnell vorbei. Das Bestaunen der Auslagen in den zahlreichen Super-Geschäften, der Gebäude in der wunderschönen Innenstadt und Vielem mehr, hätte mehr Zeit verdient. War Zeitmangel auch der Grund, dass Ueli auch heute noch keine Lederhosen hat? Schade, wir hätten doch beim Anprobieren sehr gerne mitgeholfen!
Nachmittags Führung und Besichtigung der Bavaria-Filmstadt. Trotz teils interessantem Einsehen in die Filmwelt, entsprach dieser Rundgang nicht ganz unseren Vorstellungen. Möglich, dass auch der extreme Regen Schuld hatte. Hingegen wurde die 4D-Vorführung zum Erlebnis. Oder war es das „Gruseln", dass sich Einige die Hände vors Gesicht hielten oder sich krampfhaft an den Bügel klammerten. Wow, war ich froh, dies nur am Rande der Tribüne mitzuerleben.

„Froh mues ou üse Presidänt gsi si, wo nach emene Umtrunk sis Mitbringsel für sis Schätzeli het la ligge, wär da nid z'Egli Käthi gsi".

Abends gemütliches Zusammensein bei einem guten Nachtessen im Restaurant „Chinesischer Turm" im Englischen Garten. Wie „Frau" dort, nach dem Aufsuchen des WC's mit einer Rose in der Hand zurückkommt, ist sicher nicht alltäglich, blieb aber kein Geheimnis.

Wie im Hotel „Drei Löwen" angekommen, zog's uns noch auf die andere Strassenseite in ein Lokal, was dann auch noch recht lustig wurde. Dies gilt selbst für einen winzigen Augenschein im Nachtlokal nebenan, ...aber nur ganz kurz. Mutig gingen wir drei Käthis ins Lokal, doch Guggi Aschi holte uns bald wieder heraus, musste dann aber sein Käthi gewähren lassen, wie es an einer Taxistand-Stange Verrenkungen übte.

Schliesslich, am Sonntagmorgen, genossen wir noch eine sehr interessante Stadtführung. Alles in allem, München ist eine Reise und ein Aufenthalt wert! Aber auch unsere Theatervereins-Gruppe war toll. Nicht zuletzt ein grosses Merci unserem Chauffeur.

Es schliesst die zum Schreiben eines Reiseberichtes verknurrte
Kathrin Gerber