Vereinsreise 23.11.2013: Von Port über Härkingen nach Zürich in „die kleine Niederdorfoper"

14. Januar 2014

theaterreise2013Um 13.15 Uhr besammelten sich alle Theatervereins-Mitglieder bei der Mehrzweckhalle in Port. Der schöne VIP Car von Funicar wartete schon auf uns. Doch da stellte sich uns schon das erste kleine Problem in den Weg. Wegen eines Hallenturnieres waren fast keine Parkplätze zu finden um die mitgebrachten Autos zu parkieren. Schliesslich fuhren wir doch mit allen Mitgliedern im Gepäck pünktlich um 13.30 Uhr los Richtung Härkingen. Kaum abgefahren durften wir auch schon die Stimme von Cindy wahrnehmen, die uns herzlich zu dieser Reise begrüsste. An dieser Stelle ging ein grosser Dank an Ariane Blunschi, welche unsere Vereinsreise organisiert hatte sowie an Irma Schwarz, welche den Zwischenhalt in Härkingen vereinbarte.

Angekommen in Härkingen wurden wir von Peter Schenker begrüsst, welcher uns jeweils die Kulissen sowie einige Accessoires für unsere Theaterstücke liefert. Zuerst erzählte er uns von der Gründung seines Unternehmens. Anschliessend zeigte er uns sein beeindruckendes Lager an Kulissen. Ich glaube man kann bei ihm jede Kulisse finden, die man sich nur erträumen kann. Hat jemand einen besonderen Wunsch, werden die Kulissen neu bemalt oder neu hergestellt. Unter seiner beschaulichen Sammlung befindet sich beispielsweise die Original- Kulisse der kleinen Niederdorfoper sowie die Original- Dampflokomotive von Jim Knopf, welche heute nicht mehr zulässig wäre, da ihr Dampf unter anderem aus Salpetersäure besteht. Theatervereine sind aber schon längst nicht mehr das einzige Standbein der Theaterfundus plus GmbH. Die Firma schmückt jährlich hunderte von Einkaufszentren und Hallen für spezielle Anlässe. So befanden sich einige eindrückliche Weihnachtsmänner und Engel zwischen den Kulissen. Doch nicht genug, unser Streifzug durch den Theaterfundus führte uns weiter in den Keller, wo unzählige Theateraccessoires zu bestaunen waren. Wir trafen auf Heidis Rollstuhl, riesige Plüschelefanten, Säulen, Galgen, Papageien, Hundehütten usw. Zu guter Letzt durften wir dann noch das Mal-Atelier und das Kulissenbau-Atelier begutachten, wo wir von Peter Schenker und seiner Frau ein feines Apero offeriert bekamen.

Nun ging die Reise weiter. In Zürich angekommen spazierten wir zum Restaurant Zeughauskeller. Dort angelangt, erklärte die Kellnerin, wir seien eine halbe Stunde zu früh und unsere reservierten Tische leider noch nicht frei. So verkürzten wir die Wartezeit mit einem Aperitif in einer nahgelegenen Piano-Bar. Eine halbe Stunde später konnten wir dann im Restaurant Platz nehmen und das bestellte Menu geniessen. Die Kürbissuppe, der Salat, das Zürichgeschnetzelte mit Rösti und der Coup Dänemark mundeten vorzüglich.

Endlich ging es Richtung Highlight. Der Carchauffeur liess uns nah am Bernhardtheater aussteigen. Und doch liefen wir in die falsche Richtung und nach einigen Umwegen und der Mithilfe einer netten Passantin fanden wir dann den richtigen Weg und erreichten das Theater rechtzeitig. Freudig überrascht von den tollen Logenplätzen die für uns reserviert waren genossen wir die kommenden zwei Stunden die Aufführung „Die kleine Niederdorfoper". Die vielen bekannten Schauspieler, die toll gesungenen Lieder und die drehbaren und schönen Kulissen begeisterten uns alle restlos.

Auf der Heimreise war Aufführung in aller Munde und wir kamen aus dem schwärmen nicht mehr heraus. Dieser Ausflug hat sich mehr als gelohnt!

Melanie Stucki